Ansprechpartner NNN Burtscheid

 

Logo_NetzwerkNeueNachbarn-Unterzeile_300pxNetzwerk Neue Nachbarn Burtscheid

Die inhaltliche und organisatorische Arbeit passt sich immer wieder aktuellen Anforderungen an. Wenn Sie Ideen und Anregungen haben oder mithelfen möchten, wenden Sie sich bitte an die unten angegebene zentrale Kontaktadresse.

Der unten angebotene Fragebogen kann dabei hilfreich sein.

Fragebogen-NNN (PDF)

Stellvertretend für alle das Netzwerk tragenden Organisationen:
neue-Nachbarn(at)st-gregor-von-burtscheid.de                                                                                  neue-nachbarn(at)evangelisch-in-aachen.de

 

Informationen über die Standorte in Burtscheid- Stand Dez. 2016 (wird nicht mehr aktualisiert)

Derzeit gibt es  4 „Standorte“, in denen Flüchtlinge wohnen und wo das NNN tätig ist. Für jeden Standort gibt es sogenannte Standortkoordinatoren, die die unterschiedlichen Situationen und Bedürfnisse vor Ort im Blick haben. Sie sind auch Ansprechpartner für die Ehrenamtler vor Ort.

  • Leo-Löwenstein-Kaserne, Kontakt: Martina Sparrer – michael_sparrer(at)yahoo.de
  • Kalverbenden, Kontakt: Daniela Thelen und Monika Meimberg –                                            daniela.m.thelen(at)web.de, monika.meimberg(at)gmail.com
  • Turpinstraße, Kontakt: Lisa Böckenhaupt – lisa.boeckenhaupt(at)gmx.de
  • Chorusberg (Wohnungen), Kontakt: Mechthild Jansen – mechtildjansen(at)netcologne.de
  • Patenschaften, Kontakt: Kerstin Carbow – netzwerk-neue-nachbarn.uma(at)web.de

Darüber hinaus werden zahlreiche Angebote im ehemaligen Standort GHS Drimborn aktiv gepflegt. Kontakt: Martin Obrikat, Martin.Obrikat(at)ekir.de

BESCHREIBUNG DER STANDORTE BZW. PATENSCHAFTEN:                                                                

Flüchtlingsunterkunft Kalverbenden: Kalverbenden 2 + 6, 52066 Aachen

In Kalverbenden (ehemaliges Verwaltungsgebäude der FH Aachen) wohnen derzeit rund 50 Menschen vorwiegend aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und Bangladesch, die auf ihr Asylverfahren warten und somit langfristig in Aachen ansässig sind. Inzwischen sind fast alle Familien in eigene Wohnungen umgezogen, so dass hier nun überwiegend junge Männer ab 18 Jahre leben. So haben auch wir ehrenamtlichen Helfer vom NNN unsere Angebote angepasst. Immer wichtiger wird es außerdem, die ehemaligen Bewohner in ihren neuen Wohnungen nicht alleine zu lassen und den Kontakt zu halten. Seit Anfang Oktober gibt es auf Iniitiative der Christlichen Gemeinde am Michaelsberg das „Café Michael„: Dieses zweiwöchentliche Angebot (jeden 2. und 4. Freitag im Monat von 17:00-19:00 Uhr) ersetzt das Sprachcafe in Kalverbenden und bietet Sprachtraining durch Sprechangebote, Entspannung und Freude in Spielen und gemeinsamem Tun, Wohlbefinden in lockerer Atmosphäre bei Kaffee, Tee, Softgetränken und Kuchen.  – Stand der Informationen: November 2016 –

Weitere Helfer, die uns unterstützen möchten und auch eigene Ideen mitbringen, sind jederzeit herzlich willkommen! Koordinatorinnen: Daniela Thelen und Monika Meimberg – daniela.m.thelen(at)web.de, monika.meimberg(at)gmail.com

 Übergangswohnheim Turpinstraße:  Turpinstr. 198, 52066 Aachen

Von ursprünglich etwa 120 Menschen bewohnen derzeit noch 80 das ehemalige Versorgungsamt. Viele Familien haben eine Wohnung in Aachen gefunden und sind bereits ausgezogen. Geblieben sind überwiegend junge Männer, aber auch einige wenige Familien leben wieder dort. Unsere Angebote sind derzeit:

  • Sprachkurse: 3x pro Woche, drei Lehrerteams unterrichten eine Gruppe nach dem Buch „Berliner Platz Einstiegskurs“. Die Teilnehmer nehmen an allen drei Terminen teil. Selbstlernprogramm Rosetta Stone: 4x pro Woche stehen 6 Laptops zur Verfügung um das Lesen, Verstehen und Sprechen der deutschen Sprache zu trainieren
  • Café Welcome: 1x im Monat laden wir ins Pfarrheim Herz Jesu ein.  Es ist Zeit zum Reden, Spielen, Basteln und für Musik.
  • Sprachunterricht für Frauen mit Babys (im Aufbau). Wir wollen jungen Müttern die Gelegenheit bieten, unser Alphabet und unsere Sprache zu lernen. Die Kinder werden in der Zeit beaufsichtigt. Insbesondere für dieses Angebot werden noch Helfer gesucht!

Koordination der Ehrenamtlichen: Sybille Vogt, reutersi(at)web.de und  Lisa Böckenhaupt, lisa.boeckenhaupt(at)gmx.de

Flüchtlingsunterkunft Leo-Löwenstein-Kaserne: Kornelimünsterweg 27, 52066 Aachen

Die Unterkunft ist z. Zt. mit ca. 60 Personen belegt, davon ca. 15 Babies. Nach der Renovierung des Cafés, die zusammen mit Flüchtlingen durchgeführt wurde, ist es nun regelmäßig geöffnet: Jeden Donnerstag steht es von 14 – 18 Uhr Bewohnern und Ehrenamtlern zur Verfügung.  Weitere Angebote sind der Sprachunterricht in kleineren Gruppen, der am Dienstag von 16-18 Uhr in der Unterkunft stattfindet, sowie sogenannte „Sprachtandems“. Dabei wird jeder Flüchtling von einem Ehrenamtler betreut, um so intensiver und schneller lernen zu können. Bei dieser Form der Betreuung bestimmen die Tandem-Partner Zeit und Ort des Lernens und Begegnens völlig frei.

Es besteht laufend Bedarf an Helfern für die Tandem-Sprachkurse. Unterrichtsmaterial und Hilfe bei der Einarbeitung werden gestellt. Bitte melden Sie sich bei Frau Sparrer.

Koordinatorin: Martina Sparrer – michael_sparrer(at)yahoo.de

Wohnungen am Chorusberg

Die Wohnungen wurden von der Stadt für ein weiteres Jahr angemietet. Hier leben derzeit 15 Personen, die von den Ehrenamtlern nach Bedarf individuell betreut werden. Es finden außerdem computergestützte Sprachkurse statt. Viele Bewohner sind entweder bereits in Beschäftigung oder in der Schule und sind auf einem guten Weg in Richtung Selbstständigkeit.

Koordinatorin: Mechthild Jansen – mechtildjansen(at)netcologne.de

Patenschaften für unbegleitete minderjährige AusländerInnen

In Aachen leben viele minderjährige Jugendliche, die sich alleine auf die Flucht begeben haben, in Jugendhilfeeinrichtungen, Hotels und Jugendherbergen. Familien oder andere Unterstützergruppen sind für diese Jugendlichen nur schwer greifbar. Ihnen fehlen Menschen, die auch emotional Unterstützung geben können, gemeinsam mit ihnen in der Freizeit etwas unternehmen, sie zum Beispiel bei schulischen Problemen unterstützen und sie auch nach Beendigung der Jugendhilfe weiter begleiten.

  • Zielgruppe: Menschen, die Patenschaften übernehmen möchten und Jugendliche aus Jugendhilfeeinrichtungen ab ca 17 Jahren
  • Hilfsangebote: Vermittlung, Einrichtung und Betreuung von Patenschaften für unbegleitete, minderjährige AusländerInnen unter Berücksichtigung eines erarbeiteten Konzeptes, Auswahl der Paten, Vermittlung von Fortbildungsangeboten, Erfahrungsaustausch in Form eines Stammtisches, Unterstützung und Beratung bei Fragen und Problemen sowohl auf Seiten der Paten als auch der Patenkinder, Verwaltung notwendiger Unterlagen wie polizeiliches Führungszeugnis, Ehrenamtsvereinbarung

Koordinationskreis Patenschaften: Kerstin Carbow, Ursula Hedke Wohlgemuth, Birgitta Hohmann – netzwerk-neue-nachbarn.uma(at)web.de

Ehemaliger Standort Drimborn

Von Anfang November 2015 bis Ostern 2016 lebten zwischen 50 und 70 geflüchtete Menschen in der Turnhalle der GHS Drimborn in der Oberen Drimbornstraße, hauptsächlich junge Männer aus Syrien, Irak, Afghanistan und Bangladesch. Inzwischen sind alle ehemaligen Bewohner in neue Standorte in Aachen verlegt worden. Aber die Kontakte untereinander sind nach wie vor sehr intensiv, haben sich in Whats-App Gruppen verlagert und die Unterstützung z.B. bei der Suche nach Praktikumsplätzen. Zwei Angebote, die in der Turnhalle ihren Ausgang genommen haben, finden weiterhin statt: Die Stadtspaziergänge jeden Mittwoch und das gemeinsam Kochen in der Schulküche der GHS Drimborn jeden Dienstag. Deutsche Mitstreiter sind dabei herzlich willkommen.

Kontakt über Martin Obrikat, Martin.Obrikat(at)ekir.de oder Heike Heinen, hheinen123(at)web.de.