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So können Sie mitmachen

Unsere Arbeit verändert sich gerade. Nachdem die Flüchtlinge aus der Turnhalle Brand ausgezogen sind, engagieren sich unsere Helfer im Moment vor allem für die Bewohner des Übergangswohnheimes in der Körner-Kaserne in Forst. Dort entsteht auch eine neue Erstaufnahmeeinrichtung. Ein weiteres Übergangswohnheim wird derzeit in der Debyestraße zwischen Brand und Eilendorf eingerichtet. Die Menschen dort werden unsere Hilfe brauchen. Ein wichtiges neues Feld werden Patenschaften für die bereits in Brand lebenden Flüchtlingsfamilien, also Unterstützung beim Einleben in unsere Gesellschaft und unseren Alltag.

Wir freuen uns, wenn Du/Sie mitmachen, um unsere neuen Nachbarn in unseren Stadtteil zu integrieren! Es gibt viele Betätigungsfelder:

– Freizeitangebote,
– Sprachunterricht,
– gesellschaftliche Arbeit,
– Stadtteilerkundungen,
– Kinderbetreuung,
– Patenschaften,
– Wohnungssuche,
– Kleinstgarten,
– medizinische Betreuung,
– Unterstützung bei Rechtsfragen,
– und, und, und…

Auf unserem großen Helferfest am Samstag, 5. März (mehr Infos hier) wollen wir dazu weitere Informationen geben. Wer sich einbringen möchte, kann sich hier unser Integrationskonzept Flüchtlinge in Brand und Forst herunterladen, in dem sich viele Ansätze und Anregungen für unsere kommende Arbeit finden.

Wir sehen uns am Samstag!

Neue Situation in der Körner-Kaserne

Liebe HelferInnen der Unterkunft Körner-Kaserne, es tut uns leid, aber heute hat sich die Situation in der Körner-Kaserne schon wieder vollständig geändert. Ab Morgen, Freitag, 20. September, steht das Rote Kreuz NICHT MEHR zur Essenausgabe zur Verfügung. Wir haben auch einen neuen Caterer. Die Firma Kerres wird ab morgen die Essenversorgung übernehmen.

Daraus resultiert:

Frühstück: 8:30 bis 10:00h (Anlieferung Frühstück: 8:30 Uhr)

Mittagessen: 12:45 bis 14:00h (Anlieferung zwischen 12:30 und 13:00 Uhr)

Abendessen: 17:30 bis 19:00

Soweit aktuell noch Tage ohne Eintragungen sind, werden wir die Zeiten dort schon anpassen. Sind schon Eintragungen da, ist eine Änderung nicht mehr möglich.

Freitag früh treffen 45 neue Flüchtlinge für die Körner-Kaserne ein. Das sind alles zugewiesene Flüchtlinge. Am Montag kommen weitere 60 Flüchtlinge hinzu.

Wir müssen die Essenausgabe ab Freitag wieder vollständig selbst betreiben. Daher bitte wir alle, die sich in der Liste eingetragen haben, auch den Dienst zu leisten.

Es ist von Seiten der Stadt beabsichtigt, in den Unterkünften Kochmöglichkeiten einzurichten. Dies wird aber noch bis Frühjahr 2016 dauern. Bis dahin müssen wir durchhalten. Wir hoffen, dass bis dahin unsere Kraft reichen wird.

Die Nutzung der Körner-Kaserne ändert sich

Foto: Richard Schmitt

Foto: Richard Schmitt

Das Helfertreffen gestern Abend war ein voller Erfolg. Ca. 150 Teilnehmer zeigten, dass das Interesse an der Arbeit mit den Flüchtlingen ungebrochen ist.

Besonders dankbar bin ich dem Leiter des Amtes für Soziales und Integration, Herrn Emonts, dass er es als seine persönliche Verpflichtung betrachtet hat, an dem Treffen teilzunehmen.

Er überbrachte den großen Dank der Stadt für das hohe Engagement aller Helfer in der Körner-Kaserne. Er informierte über die aktuellen Entwicklungen und die Planung bezüglich der Körner-Kaserne.

Er schilderte die Situation der Stadt und stellte die große Herausforderung für alle Bediensteten und insbesondere auch seines Amtes sehr plastisch dar. Dass bei dieser großen und herausfordernden Aufgabe auch Fehler gemacht wurden, räumte er unumwunden ein und bat um Verständnis.

Die Unterkunft Körner-Kaserne wird zu einem städtischen Wohnheim werden. Die Stadt übernimmt wieder die Leitung und Verantwortung für die Unterkunft.

Es ist geplant, in den Gebäuden Küchen einzurichten, damit sich die Bewohner selbst verpflegen können. Dies wird jedoch Zeit beanspruchen, so dass wir uns darauf einstellen müssen, die Verpflegungsausgabe bis voraussichtlich Ende März im Zelt sicherzustellen.

Viele Fragen zum Thema Wohnungen und Betreuung wurden gestellt und umfassende Informationen gegeben. Ich denke, wir sind jetzt gut informiert und die Zusammenarbeit wird in Zukunft reibungsloser und effizienter werden. Erfahrung, Routine und hoher Einsatz aller Beteiligten werden zu einem guten Ergebnis führen.

Besonderer Dank gilt Martin Pier, der in gewohnt souveräner Weise die Veranstaltung moderiert hat und für eine straffe Durchführung sorgte.

Beim abschließenden Beisammensein wurden viele Themen angesprochen und Ideen für das weitere Vorgehen entwickelt.

Diese Ideen werden wir in der kommenden Woche, am Dienstag, 24.11., 19:30 Uhr in kleinerer Runde besprechen und über das Ergebnis informieren. Einladung folgt.

Gestern und heute war der Tag gefüllt mit der Bewältigung der Aufgabe, für die in Wohnungen eingewiesenen Familien das Notwendigste an Ausstattung zu beschaffen, was für ein einigermaßen erträgliches Leben erforderlich ist. Jede Familie hat Paten und Helfer an ihrer Seite, die sich kümmern und den Kontakt zu den örtlichen Helferkreisen herstellen.

Heute kam es in der Körner-Kaserne zum großen Wechsel. Ein neuer Sicherheitsdienst hat seine Arbeit aufgenommen. Das Rote Kreuz packt seine Sachen und wird morgen übergeben. Alle ziehen weiter zur Peliserkerstraße, um dort eine neue Einrichtung zu übernehmen und zu betreiben.

Ab morgen haben wir auch einen neuen Caterer. Die Firma Kerres wird die Verpflegung in der Körner-Kaserne übernehmen. Da wir nun keine Unterstützung durch das Rote Kreuz mehr haben, sind wir wieder vollständig mit der Essensausgabe gefordert. Ich hoffe, alle sind weiter mit an Bord und treten ihre Schicht wie in der Liste eingetragen auch an.

Allerdings werden sich Zeiten ändern.

Anlieferung Frühstück ist für 8:30 Uhr geplant.

Anlieferung Mittagessen ist für 12:30 Uhr vorgesehen

Das Abendessen wird um 16:00 Uhr geliefert und in den Kühlschränken eingelagert.

Die Listen werden entprechend angepasst.

Morgen kommen 45 neue Bewohner. Alle sind nach Aachen zugewiesene Asylbewerber. Am Montag kommen weitere 60 hinzu. Dann ist die Unterkunft wieder voll belegt.

Eine gelungene Abschiedsparty: Flüchtlinge und Helfer feiern

?????????????Eine spontane Idee am gestrigen Abend und nun ist sie zu Ende: die Abschiedsparty der Flüchtlinge und Helfer aus der Körner-Kaserne. Viele haben mich heute abend gefragt „Wie machst Du das?“ Dabei ist es doch so einfach.

Auf jeden Fall wollte ich das Fest nicht in der Kaserne feiern. Weder wollte ich das Rote Kreuz um Genehmigung bitten, noch mir Fragen nach dem Einbringen von Speisen in die Kaserne anhören. Also musste eine andere Örtlichkeit gefunden werden.

Es genügte ein kurzer Anruf bei Toni und Brigitte Kommer und der Platz war klar. Wir feiern auf dem Gelände der Gaststätte.

Bei der Ortsbesichtigung heute Morgen wurden rasch Ideen besprochen und ein grober Plan erstellt. Am Nachmittag haben acht unserer Gäste, von mir an die Hand genommen, mit Toni Kommer alles aufgebaut.

Die Bierzeltgarnituren, die nun seit 6 Wochen auf der Wiese in der Körner-Kaserne liegen (wem gehören die eigentlich?) wurden in unseren Pfarrbulli verladen und vor Ort aufgebaut.

Das Buffet wurde bestückt mit Speisen und Backwaren, die die Helfer mitbrachten. Die Dekoration mit Windlichtern war eine tolle Idee.

Und so kam das alles ohne große Mühe zustande. Und es hat sich wahrlich gelohnt. Alle Teilnehmer waren guter Stimmung und es wurde ausgelassen getanzt und Abschied genommen. Die Freude darüber, dass es endlich weitergeht und die bange Erwartung, was morgen passiert, waren deutlich spürbar. Viele der Helfer kämpften mit ihren Emotionen und es wurde viel umarmt. Große Dankbarkeit für die fürsorgliche und gute Betreuung kamen immer wieder zum Ausdruck.

Der WDR wird morgen um 19:30 Uhr in der Lokalzeit über die Feier berichten. Ich bin gespannt auf die Bilder.

Morgen geht es dann auf zur Registrierung nach Niederaußem. Gespannt bin ich darauf, wie die Kinder sich von ihrer umfangreichen Sammlung an Bobby Cars, Fahrrädern und allen anderen größeren Spielsachen trennen. Ebenso spannend wird es, wenn die vielen Koffer verladen werden sollen und der Platz im Bus knapp wird.

Wir werden selbstverständlich mit einer großen Mannschaft bereitstehen, um noch ein rasches Frühstück anzubieten. Um 7:30 Uhr soll der erste Bus fahren. Ich habe da so meine Zweifel, ob das gelingt. Eine echte Aufgabe für das Rote Kreuz.

Ich werde die Flüchtlinge begleiten und hoffe, dass es mir gelingt, unsere Sorgenkinder gut unterzubringen. Mein Ziel ist es, möglichst viele wieder mit nach Aachen zurücknehmen zu können.

Auf jeden Fall geht nun eine herausfordernde, spannende, aber auch für alle Helfer bereichernde Zeit zu Ende. Ich kann gar nicht zählen, wie viele tolle Menschen ich in dieser Zeit kennengelernt habe. Wir wären ohne diese Aufgabe nie miteinander in Kontakt gekommen und ich habe viele neue Freunde gewonnen. Allen, die mich in meiner Rolle als Organisator angenommen und unterstützt haben, meinen herzlichen Dank. Ihr seid eine tolle Truppe.

Es wird trotz des Abschieds weitergehen mit der Arbeit. Wir werden uns neu einlassen müssen mit unbekannten Menschen, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen. Ich hoffe, ich finde dann alle wieder an meiner Seite.