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Infoveranstaltung über Syrien und Libanon

Youssef K. ist Mitglied der Asylgruppe Aachen von Amnesty International und in der Aachener Save-me-Kampagne aktiv (www.save-me-aachen.de). Erst kürzlich hat er bei einem Besuch seiner Familie, die im Libanon lebt, syrische Flüchtlinge getroffen und diese interviewt.

Kein Land hat im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl so viele syrische Flüchtlinge aufgenommen wie der Libanon. Viele von ihnen leben unter schwierigen Bedingungen. Davon wird Youssef Karaki am Freitag, dem 12. Februar 2016 im Rahmen der Wollsammelaktion „Stricken gegen die Kälte“, von 10.00 bis 17.00 Uhr in der City-Kirche gerne berichten. Es werden Fotos von seiner Reise gezeigt und Amnesty international informiert unter dem Titel „Warten auf Zukunft“ über die Situation von Flüchtlingen in Syriens Nachbarstaaten.

Ein St. Martinszug mit unseren Kindern

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Auch wenn unsere Kinder aus Syrien und Afghanistan zuerst nicht wussten, was eine Sankt-Martins-Laterne ist, haben sie doch schnell verstanden, wie man sie nutzt, als zwei Helferinnen Ende Oktober in der kleinen Turnhalle auftauchten, um zu erkunden, ob eventuell einige der Kinder Lust hätten, beim St. Martinszug mitzugehen.

Zusammen mit Erziehern, Grundschuleltern und Konfirmandinnen gingen rund 25 Flüchtlingskinder einige Tage später in einem Raum des Jub zum Laternen basteln. Gleichzeitig wurde über die Moreganize-Liste ein Aufruf gestartet, alte, aber noch heile Laternenstecken zu spenden.

Und als alle syrischen und afghanischen Kinder vor dem St. Martinszug ihre Laternen in der Hand hielten, waren noch über 20 funktionierende Stecken übrig. Zusammen mit zahlreichen HelferInnen zog die Gruppe in einem bunten Lichtermeer Richtung Grundschule Brander-Feld. Dort reiten sich die Neuankömmlinge in den St. Martinszug ein, als sich dieser in Bewegung setzte. Die Kinder freuten sich sichtlich, auch wenn sie die gesungenen Lieder nicht verstanden.

Als Abschluss wurden in der Unterkunft noch zwei riesige Weckmännchen ausgepackt und mit allen Kindern und HelferInnen geteilt.