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Weihnachten – wieso weshalb warum? Adventsaktion des NNN Burtscheid

Anlass für die Weihnachtsaktion war die Idee einiger Ehrenamtler, den Flüchtlingen unsere christtitelgrafik-weihnachtsgruss2016liche Botschaft von Weihnachten näher zu bringen, so wie sie uns von ihrem Opferfest oder dem Ramadan erzählen. So haben wir in der letzten Adventswoche in den Unterkünften Weihnachtsgrüße verteilt: Eine kleine Geschenketüte mit einer Karte, auf der in kurzen Sätzen unsere christliche Botschaft vermittelt wurde, und einem Aachener Printenmann.

geschenketuete2016Darüber hinaus enthielt die Tüte noch andere Kleinigkeiten, die die Helferinnen und Helfer am jeweiligen Standort selbst zusammen-stellten. In der Unterkunft im Kalverbenden gab es beispielsweise ein kleines LED-Licht zusammen mit einem kleinen Halter in Form eines Sterns und für die Kinder Süßigkeiten bzw. Beschäftigungsmaterial. So erfuhren die neuen Nachbarn gleichzeitig vom Brauchtum des Schenkens.

Das kleine Geschenk ist bei den meisten mit Freude und Interesse entgegengenommen worden! Dez. 2016, Monika Meimberg

Weihnachtliches Beisammensein im Pfarrzentrum

Alle Bewohner der Rombachstraße waren eingeladen ins Pfarrzentrum von St. Donatus. Bis auf etwa zehn kranke Leute folgten alle dieser Einladung. Wir machten uns pünktlich um 14 Uhr gemeinsam auf den Weg.

Im Pfarrzentrum wurden wir herzlich empfangen. Die Tische waren bereits festlich dekoriert und mit Obst und Obstspießen, Baklava, Süßigkeiten und Plätzchen sowie Printen angerichtet.

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DANKE den Spendern des Obstes und des Gebäckes an dieser Stelle!!! Nach einer dreisprachigen Einführung durch Katharina von Gallwitz (deutsch und englisch) und dem Übersetzer Hamid (arabisch) wurden Waffeln gebacken, Getränke gereicht und das Programm mit dem Akkordeonspieler Karl Mertens eröffnet. Wir sangen gemeinsam Weihnachtslieder.

Danach traten sieben Bewohner der Rombachstrasse unter der Leitung von Hamid ans Mikrophon und sangen das vorher eingeübte Stück: „Klingglöckchen klingelingeling“ sowie „Oh Tannenbaum“ und ein arabisches Stück.

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Einige Leute gingen in die benachbarte Kirche und sangen dort gemeinsam zu den Klängen der hiesigen Orgel. Sabine Drewanz trug mit einigen Leuten aus der Unterkunft in der Rombachstraße ebenfalls Weihnachtslieder vor. Anschließend boten die drei Gitarrenspieler Willi, Achim und Astrid ein buntes musikalisches Potpourri bestehend aus englisch- und deutschsprachigen Stücken. Dabei wurden sie spontan tatkräftig aus dem Publikum unterstützt.

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Und irgendwann hielt es das Publikum einfach nicht mehr auf den Stühlen. Erst wurde geklatscht. Dann wurde getanzt. Es wurde arabische Musik gespielt. Es wurde noch mehr getanzt. Die Kinder, die in verschiedenen Räumen geschminkt wurden und sich mit Kickern und anderen Spielen vergnügten, stießen nach und nach wieder zu den anderen dazu.

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Ausgelassen wirbelten Kinder und Erwachsene verschiedenster Nationalitäten über das Parkett.

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Da die Bewohner der Rombachstrasse gegen 18 Uhr zum Essen zurückerwartet wurden, räumten wir noch gemeinsam miteinander auf und machten uns voller neuer Eindrücke zurück auf den Weg in die Einrichtung.

Ein ganz, ganz herzliches DANKESCHÖN an die vielen Helfer der Pfarre St. Donatus, die uns einen wunderschönen Nachmittag außerhalb der Einrichtung beschert haben!

Die Schuhkartonaktion

Nach dem Vorbild „Weihnachten im Schuhkarton“ haben zahlreiche Kinder der KiTa St. Monika zusammen mit ihren Eltern fleißig Schuhkartons gepackt. Sie wurden liebevoll befüllt mit Spielsachen, Malutensilien und (gaaanz wichtig!) Schokolade, anschließend wurden sie bunt verpackt. Diese Kartons sind im Rahmen einer „St. Martin Aktion“ am Mittwoch, 25. November, an Flüchtlingskinder der Unterkunft Rombachstraße verteilt worden. Wir haben im Jugend- und Bildungszentrum (JuB) einen Raum zur Verfügung gestellt bekommen. Dieser Raum wurde ein wenig der Jahreszeit entsprechend dekoriert, es wurden Kekse und Kakao bereitgestellt.

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Gemeinsam mit einer Dolmetscherin vom DRK wurden die Kinder mit ihren Müttern in der Rombachstraße abgeholt und wir haben einen gemütlichen Spaziergang zum JuB unternommen. Dort haben die Kinder die Kartons überreicht bekommen – beziehungsweise konnten sich diese selber aussuchen. Es war eine sehr harmonische Atmosphäre und ein wunderschönes, kunterbuntes Treiben. Das ein oder andere Tränchen ist leider auch geflossen – konnte aber mit einem weiteren Karton ganz schnell in ein Freudentränchen verwandelt werden!

Die Kinder und ihre Mütter hatten großen Spaß, da es eine willkommene Abwechslung vom teilweise doch sehr eintönigen Alltag war. Auch uns hat der Nachmittag große Freude bereitet.

Schuhkarton

Es sind noch einige Kartons über. Diese werden nach und nach in anderen Einrichtungen verteilt. So verteilten wir am 9. Dezember einige Kartons in der Einrichtung Mariabrunnstraße. Auch dort wurden die Kartons unter großer Freude in Empfang genommen, genau wie die zurechtgestellten Kekse und Schokolade!

Für den Ökumensichen Lenkungskreis Flüchtlinge (ÖLF) Brand -Forst

Nicole Hick